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Logopädie / Ergotherapie GbR

 
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 Wann hilft Ergotherapie?

Ergotherapie ist eine heilberufliche Behandlungsform, die auf medizinischer, sozialwissenschaftlicher und handlungsorientierter Grundlage beruht. Sie kann bei Menschen jeden Alters bei Bewegungsstörungen, Empfindungs- und Nervenleitungsstörungen sowie psychischen und sozioemotionalen Problemen angewandt werden. Ziel der Ergotherapie ist es, erkrankten oder von Krankheit bedrohten Menschen dabei zu helfen, ihre alltäglichen Aufgaben in Beruf, Schule, Kindergarten, Familie wie auch im Freizeitbereich besser bewältigen zu können. Durch gezielte Verbesserungen, Wiederherstellung oder Kompensation der beeinträchtigten Fähigkeiten und Funktionen soll dem Patienten im Alltag eine möglichst große Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit ermöglicht werden.

 

Bereiche und dessen Störungsbilder:

 

 Orthopädie,

 Traumatologie, 

 Rheumatologie:

 
 

Übungen zur Beweglichkeit, Muskelkraft, Ausdauer, Belastbarkeit und Sensibilität

 

Gelenkschutz:

Der Gelenkschutz umfasst Methoden, die die Gelenke vor Überbelastung im täglichen Leben schützen.


Rheuma:

Als rheumatische Erkrankungen bezeichnet man allgemein die Krankheiten, die sich am Bewegungsapparat, d. h. den Gelenken, Sehnen, Muskeln usw. abspielen und dort Schmerzen verursachen.


Frakturen, Fingeramputationen:
Unterarmbrüche, Handbrüche durch Stürze oder Unfälle

Karpaltunnelsyndrom:
Das Karpaltunnelsyndrom ist eine durch Traumen, Entzündungen oder durch degenerative Veränderungen aufgetretene Schädigung des Medianusnerves, die zu einer Atrophie (zur Rückbildung oder zum Schwund) der Daumenballenmuskulatur führt.

Dupuytrensche Kontraktur:
Die Dupuytrensche Kontraktur ist eine nach Baron Guillaume Dupuytren benannte Beugekontraktur der Finger, bedingt durch eine Verhärtung und Schrumpfung der Palmaraponeurose.


Nervenlässionen:
Verletzungen und Schädigung der Nerven


Körperliche Folgen der Grundkrankheit werden durch ergotherapeutische Maßnahmen gemildert, vorhandene Fähigkeiten gestärkt. Das Ziel ist, ein Maximum an Lebensqualität zu sichern und eine größtmögliche Selbstständigkeit in allen Bereichen der persönlichen, häuslichen und beruflichen Lebensführung zu erreichen.

 Geriatrie, Neurologie,

 Psychiatrie:

 
 

Schlaganfall:
Ein Schlaganfall (Apoplex, Hirnschlag, Hirninfarkt oder Insult) ist eine plötzliche Unterbrechung der  Sauerstoffversorgung in einem umschriebenen Teil des Gehirns


Morbus Parkinson:
Bei Parkinson kommt es im Gehirn zu Substanzabbau. Wird der Stoff „Dopamin“ vermindert oder gar nicht mehr produziert. Dieses Dopamin wird vom Körper benötigt, um Signale der Motorik weiterzuleiten. Obwohl es sich hier nicht um eine Lähmung, sondern um eine Vortäuschung einer solchen durch die Verarmung an Bewegungen handelt, wird die Parkinson-Erkrankung auch als Schüttellähmung bezeichnet.


Multiple Sklerose:
Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark), eine Autoimmunerkrankung.


Dementielle Erkrankungen:
Der Begriff Demenz steht für eine umfassende Gruppe ungleichartiger Erkrankungen, bei denen das Gedächtnis und die Denkfähigkeit abnehmen. Entscheidend ist, dass mehrere geistige und intellektuelle Bereiche betroffen sind, wie die Orientierung oder die Lern- und Urteilsfähigkeit, und dass dies die betroffenen Menschen in ihren alltäglichen Aktivitäten erheblich beeinträchtigt.

Depression:
Eine affektive Störung, bei der es häufig zu Schwankungen der Stimmung und des Antriebs kommt.

Psychose:
Als Psychose bezeichnet man allgemein eine psychische Störung, bei der ein struktureller Wandel im Erleben des Betroffenen feststellbar ist.

 

Sonstige:
Kognitiven Funktionen (z. B. Konzentration und Ausdauer);
Körperwahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung;
Realitätsbezogenheit von Selbst- und Fremdwahrnehmung;
Situationsgerechtem Verhalten, sozio-emotionalen Kompetenzen und Interaktionsfähigkeit;
Psychischer Stabilität und von Selbstvertrauen.

 Pädiatrie:

 
 

Ergotherapie in der Pädiatrie ist bei allen Kindern vom Säuglings- bis ins Jugendlichenalter angezeigt, wenn ihre Entwicklung verzögert ist, ihre Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder sie von Behinderung bedroht oder betroffen sind:

  • Störungen des Bewegungsablaufs infolge von Hirnschädigungen.

  • Frühkindliche Hirnschädigung:
    Bei Kindern auftretende meist spastische Störung des Nerven- und Muskelsystems.

  • Störungen des Bewegungsablaufs im Zusammenhang mit Wahrnehmungsdefiziten
    (Sensorische Integrationsstörung). Liegt eine Sensorische Integrationsstörung vor, ist Ihr Kind nicht in der Lage, Sinneseindrücke zu ordnen und zu verarbeiten.

  • Dyspraxie:
    Für Menschen mit Dyspraxie ist es schwierig, den eigenen Körper unter Kontrolle zu halten, also ihn dazu zu bringen, dass er genau das tut, was wir wollen – und zwar genau zu dem Zeitpunkt, wann wir es wollen.

  • Koordinationsstörung.

  • Sinnesbehinderungen z. B. Taubheit, Blindheit.

  • Beeinträchtigungen der kognitiven Entwicklung im Zusammenhang mit Wahrnehmungs-störungen (sehen und hören), Teilleistungsstörungen (Leistungsdefizite in begrenzten Funktionsbereichen).

  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen.

  • Störungen in der Sozialentwicklung und Kommunikationsfähigkeit.

  • Psychische Erkrankungen, z. B. Verhaltensstörungen, frühkindlicher Autismus, Essstörungen.

  • Lern- und geistige Behinderungen.

  • Sonstige Syndrome (z. B. Down- Syndrom)

Die Ergotherapie arbeitet stets mit der Motivation des Kindes, die angebotenen Aktivitäten sollen dem Kind sinn- und freudvolles selbstständiges Handeln ermöglichen. Im Mittelpunkt steht das Kind mit seinen emotionalen, geistigen und körperlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten, Störungen und Defiziten.

 Weitere ausführliche Informationen finden Sie auf den Seiten des DVE: www.dve.info